Auswandern nach Kanada — zu Hause in Cape Breton

Gespräch und Reportage mit dem Lan­der­schließer Rolf Bouman durch Michael Vogt über erfol­gre­ich­es Auswan­dern in das Paradies Nova Sco­tia an der Ostküste Kanadas.

Michael Vogt besucht im Osten Kanadas den erfol­gre­ichen Auswan­der­er Rolf Bouman. Vor knapp drei Jahrzehn­ten aus Deutsch­land aus­ge­wan­dert, ist er nicht nur ein erfol­gre­ich­er Lan­der­schließer, der mit der land­schaftlichen Schön­heit und Unberührbarkeit des Lan­des beim Erschließen neuer Grund­stücke acht­sam und die Natur scho­nend umge­ht. Das Ergeb­nis für die Besitzer von Grund und Boden in der traumhaft schö­nen Land­schaft Neuschot­t­lands auf der Hal­binsel Cape Bre­ton sind her­rliche See­grund­stücke, Frei­heit und Urlaub vom europäis­chen, engen Leben dicht an dicht — bei her­zlich­er Nach­barschaft, auch wenn dieser nicht sel­ten einige km ent­fer­nt wohnt.
Ganz beson­dere Ver­di­en­ste hat sich der Deutsche Rolf Bouman (und da ganz in der Tra­di­tion des auch bei kanadis­chen Indi­an­ern bekan­nten Karl May) um die Indi­an­er und die indi­an­is­che Kul­tur Kanadas erwor­ben. Sein Indi­an­erzen­trum, in dem sich dem­nächst sämtliche Häuptlinge ganz Kanadas zu ihren Sitzun­gen tre­f­fen, ist ein­ma­lig. Und eben­so ein­ma­lig ist die Samm­lung indi­an­is­ch­er Kun­st (Gemälde, Skulp­turen und Han­dar­beit­spro­duk­te). Rolf Boumans Samm­lung dieser ganz beson­ders spir­ituellen Kun­st in der Tra­di­tion der indi­an­is­chen Kul­tur bietet den Kün­stlern erst­mals die Gele­gen­heit, von ihrem Schaf­fen zu Leben, die Tra­di­tion zu bewahren und über Kana­da hin­aus zu ver­bre­it­en.

Die ständig wach­sende über­wiegend deutschsprachige Gemein­schaft von Auswan­der­ern oder Urlaubern hat eines gemein­sam: Mit wachem Blick haben die Men­schen die Lage in Europa, sei es in der EU, wo es inzwis­chen immer mehr Leuten auf­fällt, oder in der Schweiz ver­fol­gt und hal­ten es zunehmend für eine Notwendigkeit, sich außer­halb Europas und vor allem rechtzeit­ig vor dem unauswe­ich­lichen Crash und der damit ver­bun­de­nen Enteig­nung eines niederge­hen­den Sys­tems eine neue oder eine zweite Heimat zu schaf­fen.

Ob als Urlauber oder als Auswan­der­er: “Come, see for your­self!”